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Praxis-Logbuch

Michaela Bormann

Wie funktioniert der Austausch über die Landkarte der Anerkennung?

Seit unser Projekt Miteinander elefantenstark in der Landkarte der Anerkennung veröffentlicht wurde, bekamen wir vermehrt telefonische Anfragen von Schulen über unser Projekt, die wir gerne beantworteten. Zwei Schulen traten mit uns in Kontakt und besuchten unsere Schule, um eine Schulversammlung zu erleben und eine Fortbildung über das Projekt von uns zu bekommen. Die Kolleginnen und Kollegen nahmen dafür einen weiten Anfahrtsweg zu uns in Kauf. Das ist für mich wahre Schulentwicklung, wenn Schulen sich vernetzen und voneinander lernen. Ein wirklicher Achtungserfolg!

Wie viel Mehraufwand bedeutet ein Unterrichts- oder Schulbesuch durch die Lehrkräfte?

Im Schulalltag sind die Terminvereinbarung und Planung des Besuchs nicht immer ganz einfach, weil ja noch ganz viele andere Dinge zu erledigen sind. Der zeitliche Aspekt spielt schon eine Rolle. Schulen, die aber sehr interessiert sind, bleiben hartnäckig und suchen so lange zu uns den Kontakt, bis wir einen geeigneten Termin finden.

Haben Sie Ihren Besuchern Material ausgehändigt oder eine gemeinsame Besprechung nach dem Besuch organisiert?

Zuerst bieten wir den Besuchern an, eine Schulversammlung mitzuerleben. Es ist im Anschluss immer noch möglich, in einer Fortbildungsveranstaltung genauere Information über unser Werteerziehungsprojekt zu erhalten. Selbstverständlich beantworten wir dann alle Fragen und freuen uns über eine Diskussion mit den Lehrkräften aus den anderen Schulen. Auf Wunsch bekommt unser Besuch auch Informationsmaterial ausgehändigt.

Welche Rückmeldungen haben Sie bekommen?

Die Rückmeldungen waren durchweg sehr positiv. Die Besucher bekundeten ausdrücklich, dass sie viele wertvolle Anregungen mit nach Hause nehmen. Für uns ist diese Arbeit schon ganz selbstverständlich. Es ist gut, wenn man von außen hört, dass unser Werteerziehungsprojekt schon etwas ganz Besonderes ist.

Sehen Sie durch den Austausch mit anderen Lehrkräften auch einen Nutzen für die Kinder und Lehrkräfte Ihrer Schule? Wenn ja worin besteht er?

Vom kollegialen Austausch profitieren immer alle. Man bekommt neue Impulse für die eigene Erziehungs- und Unterrichtsarbeit. In unserem Job ist es unerlässlich, immer wieder über den Tellerrand hinaus zu schauen. Ich würde mir wünschen, dass sich viele Schulen zu Netzwerken zusammenschließen und sich gegenseitig befruchten.

Das Projekt Miteinander elefantenstark auf der Landkarte der Anerkennung

zum Hilfebereich

Tabaluga mit einem Mädchen

Liebe Lehrer- und ErzieherInnen,

Schulen und Kindertagesstätten sind ein Ort des Lebens und Lernens. Wir alle wollen uns dort wohlfühlen. Wir wissen, selbstbewusste und glückliche Kinder lernen besser:

• Ihr Kollegium und Ihre SchülerInnen kommen gerne in die Schule oder Kita: Was tun Sie dafür?
• Spannungen, Auseinandersetzungen und Konflikte: Wie gehen Sie damit um?
• Achtung und Anerkennung bestimmen Ihr Schul- und Klassenklima: Worauf kommt es an?

Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen in der Werteerziehung!
Markieren Sie Ihr Projekt auf der „Landkarte der Anerkennung“!
Tauschen Sie sich aus und holen Sie sich neue Impulse für Ihre Arbeit!

Machen Sie Respekt und Anerkennung sichtbar!

*Ihr Tabaluga und das Alle-Achtung-Team

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Peter Maffay_web

Peter Maffay, Rockmusiker und NGO-Aktivist

„Respekt und Anerkennung sind unverzichtbare Lebensmittel im sozialen Miteinander. Was für mich und meine musikalische Arbeit in der Band gilt, hat für geglückte Bildung und Erziehung keine geringere Bedeutung. Mit diesem Internetportal und seiner ‚Landkarte der Anerkennung’ schließen wir eine Lücke im Internetangebot für Erzieher- und LehrerInnen. Es gibt noch kein Portal, das anhand einer Landkarte die vielfältigen Werteerziehungsprojekte der Kindertageseinrichtungen und Schulen sichtbar und zugänglich macht.“

Werte sind die
Antworten auf
existenzielle Fragen
der Menschen.
Herbert F., Gymnasiallehrer, 45 Jahre