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Alle Achtung im Kindergarten: die Bücherei "Buchstabenbaum"

Praxisbeispiel: Buchstabenbaum

Kinder haben heutzutage wenig Kontakt mit Senioren außerhalb der eigenen Familie. Intergenerative Erfahrungen sind wichtig, um Werte wie Achtung und Anerkennung zu verinnerlichen. Der Kindergarten St. Georg in Ast hat hierfür eine geeignete Methode entwickelt.

Wachsendes Verständnis zwischen Generationen

Einmal in der Woche organisieren Eltern des Kindergartens St. Georg die Ausleihe der Bücherei „Buchstabenbaum“. Die Bücherei wird zur Begegnungsstätte der Generationen. In Vorlesestunden lesen Senioren, Eltern und Schulkinder den Kindergartenkindern vor. Der Treff am „Buchstabenbaum“ sorgt spielerisch für ein wachsendes Verständnis zwischen den Generationen und macht die Werte Achtung und Anerkennung konkret erfahrbar. Außerdem wird mit dieser Begegnung die Entwicklung „Zurück zum Buch“ befördert: „Stolz und eigenständig gehen die Kinder mit ihrer eigens dafür angefertigten Baumwolltasche und ihrem Leserausweis zum Bücherraum, um sich ihr Buch mit Hilfe der Bibliothekarin, einer Mutter aus dem Kindergartenbeirat, auszuleihen“, beschreibt das Buch „Unser Kindergarten ist keine Insel“ eine Situation aus der Kindergartenbücherei.

Lernen im Erlebnis

Die Leiterin Heidi Simon betont, dass der Schlüssel zum Erfolg im gemeinsamen Erleben liegt. „Elterngespräche sind wichtig und richtig, aber das Lernen im Erlebnis ist für alle Beteiligte die beste Methode die Werte Achtung und Anerkennung zu verinnerlichen. Die Eltern übernehmen den Bücherdienst und machen so selbst Erfahrungen mit Kindern. Weil sie selbsttätig im Konzept integriert sind, die Regelungen mitbestimmen und eine Vorbildhaltung einnehmen, gelingt die intergenerationellen Begegnung und zusätzlich eine positive Hinführung der Kinder zum Buch.“

Weitere interessante Praxisbeispiele aus dem Alltag des Kindergartens St. Georg, Ast finden sie im Buch „Unser Kindergarten ist keine Insel“, Don Bosco Verlag 1998 München, ISBN3-7698-1042-2.

Argumente für die Kindergartenbücherei

  • Bedeutsame Begegnungsstätte von Kindern, Erzieherinnen und Eltern
  • Intergenerationelle Erfahrung wichtig, um Werte zu verinnerlichen
  • Kinder lesen mehr
  • Weitere Buchspenden als positive Resonanz

zum Hilfebereich

Tabaluga mit einem Mädchen

Liebe Lehrer- und ErzieherInnen,

Schulen und Kindertagesstätten sind ein Ort des Lebens und Lernens. Wir alle wollen uns dort wohlfühlen. Wir wissen, selbstbewusste und glückliche Kinder lernen besser:

• Ihr Kollegium und Ihre SchülerInnen kommen gerne in die Schule oder Kita: Was tun Sie dafür?
• Spannungen, Auseinandersetzungen und Konflikte: Wie gehen Sie damit um?
• Achtung und Anerkennung bestimmen Ihr Schul- und Klassenklima: Worauf kommt es an?

Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen in der Werteerziehung!
Markieren Sie Ihr Projekt auf der „Landkarte der Anerkennung“!
Tauschen Sie sich aus und holen Sie sich neue Impulse für Ihre Arbeit!

Machen Sie Respekt und Anerkennung sichtbar!

*Ihr Tabaluga und das Alle-Achtung-Team

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Peter Maffay_web

Peter Maffay, Rockmusiker und NGO-Aktivist

„Respekt und Anerkennung sind unverzichtbare Lebensmittel im sozialen Miteinander. Was für mich und meine musikalische Arbeit in der Band gilt, hat für geglückte Bildung und Erziehung keine geringere Bedeutung. Mit diesem Internetportal und seiner ‚Landkarte der Anerkennung’ schließen wir eine Lücke im Internetangebot für Erzieher- und LehrerInnen. Es gibt noch kein Portal, das anhand einer Landkarte die vielfältigen Werteerziehungsprojekte der Kindertageseinrichtungen und Schulen sichtbar und zugänglich macht.“

Werte sind die
Antworten auf
existenzielle Fragen
der Menschen.
Herbert F., Gymnasiallehrer, 45 Jahre